Alleinauftrag oder Einfachauftrag: Welches Maklermandat passt zu Ihnen?
Alleinauftrag vs. Einfachauftrag in der Schweiz: Vorteile, Risiken, Laufzeit und worauf Eigentümer im Maklervertrag achten sollten.
Bevor Sie einen Immobilienmakler beauftragen, steht die Wahl des Mandats: Alleinauftrag oder Einfachauftrag. Der Unterschied entscheidet, wie viele Makler parallel arbeiten dürfen, wer provisionberechtigt ist, wenn Sie selbst einen Käufer finden, und wie stark der Makler in Vermarktung investiert. In der Schweiz ist das Maklermandat vertraglich frei gestaltbar – umso wichtiger, den Text zu verstehen, nicht nur den Titel.
Auf makli.ch holen Eigentümer mehrere Angebote ein und vergleichen nicht nur die Courtage, sondern auch den vorgeschlagenen Auftragstyp.
Alleinauftrag: volle Verantwortung, oft stärkere Vermarktung
Beim Alleinauftrag beauftragen Sie in der Regel nur einen Makler für eine feste Laufzeit. Der Makler investiert eher in professionelle Fotos, Portale und Käuferansprache, weil er weiss, dass er bei Erfolg die Courtage erhält. Viele seriöse Büros arbeiten nur mit Alleinauftrag – das ist nicht automatisch ein Nachteil, wenn Leistung und Preis stimmen.
Prüfen Sie Laufzeit (oft 3–6 Monate), Kündigungsfrist, ob eine Qualifikationsklausel gilt, und was passiert, wenn Sie während der Laufzeit selbst verkaufen. Unfaire Nachprovision über viele Monate nach Vertragsende sollten Sie hinterfragen. Holen Sie vorher Vergleichsangebote auf makli.ch ein.
Einfachauftrag: mehrere Makler – mehr Koordination, mehr Risiko
Beim Einfachauftrag dürfen mehrere Makler dasselbe Objekt anbieten. Das klingt nach maximaler Reichweite, führt aber oft zu uneinheitlichen Preisen, doppelten Inseraten und Interessenten, die dasselbe Objekt mehrfach sehen. Provision erhält typischerweise, wer den Käufer nachweislich zugeführt hat – Streit um den Nachweis ist nicht selten.
Für Eigentümer bedeutet das: mehr Aufwand bei der Abstimmung, höheres Risiko von Marktverwirrung. Ein klarer Alleinauftrag mit einem starken Makler ist häufig effizienter. Nutzen Sie makli.ch, um einen passenden Partner anhand von Bewertungen und Offerten zu wählen, statt fünf halbherzige Mandate zu verteilen.
Worauf Sie im Maklervertrag achten sollten
Lesen Sie: Parteien, Objektbeschreibung, Verkaufspreis bzw. Preisspanne, Provision inkl. MwSt., Fälligkeit, Auftragstyp, Laufzeit, Kündigung, Wer trägt Inserate- und Fotokosten, Datenschutz, und ob der Makler Unterbeauftragte einsetzen darf. Unklare Formulierungen zu «jedem Interessenten, der während der Laufzeit bekannt wird» können teuer werden.
Lassen Sie sich Zeit. Vergleichen Sie zwei bis drei Offerten. Eine erste Einschätzung zu Preis und Ablauf gibt der MakliBot; die Mandate holen Sie über die Eigentümer-Seite ein.
Fazit
Der Alleinauftrag ist in der Schweiz oft der effizientere Weg, wenn der Makler nachweislich leistet. Der Einfachauftrag eignet sich selten und braucht klare Spielregeln. Entscheiden Sie nach Offerte und Vertrag – nicht nach Bauchgefühl allein.
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